Schollene an der Havel
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Der Mond kocht

1. Runde der "Tourismusarbeitsgruppe" Schollene
(Gemeindeverwaltung Schollene, 12.02.2013)

Schollene (asr) Über 20 Interessenten fanden sich am Dienstag zum ersten Schollener Tourismus-Stammtisch in der Brauerei ein. Der Organisator der Runde, Ratsmitglied Sebastian Heinike, informierte, dass die fortan regelmäßig stattfindenden Treffen der Ideenfindung dienen. Auf die Fragen, was den Ort attraktiv macht und was verbessert werden sollte, kamen viele Antworten:

Karl-Heinz Gorges: „Es muss fachkundiges Personal für Touristen da sein, ebenso aktuelle Flyer oder Übersichten.“ Fritz Nagel erklärte, dass die Badestelle an der Havel weiterhin gepflegt werden sollte, der Arbeitseinsatz im letzten Sommer sei eine gute Sache gewesen. Günther Klam aus Kamern beneidet Schollene um den Heilschlamm Pelose, „nur wird das Vorkommen im See zu schlecht vermarktet“. Renate Briese wünscht sich mehr Sitzmöglichkeiten im Ort, „die Radler sitzen jetzt oft vor dem Einkaufsladen“. Dem stimmte Erika Gorges zu, „auch an der Havel fehlen derzeit Sitzgelegenheiten“.
Bürgermeister Armin Wernicke und Karsten Steudel sprachen sich für eine Beschilderung der Übernachtungsmöglichkeiten aus, um den Touristen die Suche zu erleichtern.
Sebastian Heinike selbst kritisierte, dass die Schmierereien im Ort geduldet und nicht beseitigt werden – kein schöner Anblick für die Dorfbewohner und Gäste! Ans Briesenick aus Molkenberg sprach einmal mehr den fehlenden Radweg in dem Ortsteil an.
Günther Klam berichtete vom KulTourverein, dass noch weitere zwei Frau-Harke-Sitzgruppen für Schollene geplant sind: Eine soll im Dorfzentrum zum Verweilen einladen und eine in Neuschollene.
Sebastian Heinike und Erika Gorges als Vertreter des Heimatvereins berichteten, dass für dieses Jahr einen Pelosetag geplant ist. Man erfährt nicht nur alles Wissenswerte über den Heilschlamm, sondern er wird auch zur Anwendung kommen.
Weil die Gemeinde finanziell nicht mehr so gut aufgestellt ist und es auch kaum mehr Hilfe von zusätzlichen Kräften über den zweiten Arbeitsmarkt gibt, sind für das Sauberhalten des Erholungsortes auch Arbeitseinsätze vonnöten. Ein gutes Beispiel war der Arbeitseinsatz an der Badestelle, die anschließend so gut besucht war wie schon viele Jahre nicht mehr. „Diese Arbeitseinsätze machen wir ja nicht nur für andere, sondern auch für unser eigenes Wohl“, meinte Jugendklubbetreuer Klaus-Dieter Schmidt und bot an, sich mit den Jugendlichen an so einer Aktion zu beteiligen. Wilfried Bengsch forderte, dass Verstöße gegen die Straßenreinigungssatzung auch verfolgt werden müssen.
Als nächsten Schritt sollen bis zum Frühling die Daten der Bettenanbieter in und um Schollene mit ansprechenden Bildern im Internet und später eventuell auch in einem Flyer dargestellt werden. Derzeit erfolgt die Aktualisierung der gastronomischen Einrichtungen auf der Webseite.
Langfristig soll es Empfangsschilder an den Ortseingängen geben, auf denen alle wichtigen Informationen zum Ort zu finden sind. Der Bürgermeister bot an, bei Fördermittelanträgen zu helfen.
Bei der nächsten Tourismusrunde im April soll unter anderem der Flyer ausgearbeitet werden.

Wanderung am Gütschow

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