Schollene an der Havel
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Der Mond kocht

Einweihung der Frau Harke Wegmarke
(Heimatverein Schollene, 06.09.2013)

Havelwasser, das Frau Harke (Ans Briesenick aus Molkenberg) im Krug mitgebracht hatte, floss die Dachrinne herunter und Applaus begleitete die Taufe der Wegemarke auf dem Frau-Harke-Sagenpfad. Es ist die achte von vorerst zehn noch in diesem Jahr geplanten Stationen, die feierlich eingeweiht wurde. Günter Klam, dessen Idee die markante Bauweise der hölzernen Sitzgruppe ist, freute sich über viele Besucher, die der feierlichen Zeremonie beiwohnten. Geleitet wurde sie von Erika Gorges vom örtlichen Heimatverein.

Der hatte auch Anteil an der Auswahl der Symbole, die "die Schürze" von Frau Harke zieren: ein Umriss des Scholleners Sees, in dem das Königreich Schollene untergeht, außerdem eine Möwe, eine Seerose und ein Pflasterstein als Symbol für das Schollener Gold. Eingemauert ist auch ein Stein, der einst in einer der örtlichen Ziegeleien gebrannt worden war. Die drei Männer der in Kamern ansässigen Kunstbauschule haben die Sitzgruppe samt Dach aus Ziegeln, das den Umhang von Frau Harke darstellt, gezimmert. Bürgermeister Armin Wernicke freute sich über das gelungene Werk und dass es in Schollene steht. Die Dorfbewohner haben es schon gut angenommen und treffen sich hier gern zum Pläuschchen.
Nachlesen kann man hier jetzt auch die Sage vom Untergang des Königreiches Schollene, zudem finden Touristen eine Karte vor, wo sich beispielsweise die weiteren Wegemarken finden.
Die neunte wird demnächst in Kuhlhausen aufgebaut, der Standort für die letzte muss noch gewählt werden. Armin Wernicke würde sie sich in Neuschollene wünschen, wo es dann auch eine schöne Verbindung ins Havelland gibt. Von hier übrigens war auch eine Frau Harke gekommen - die Stadtführerin aus Rathenow, die in westhavelländer Tracht unterwegs ist. Sie überbrachte die Grüße von den Nachbarn.
Musikalische Grüße gab es von den Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten, auch die Grundschüler boten ein musikalisches Programm dar. Karl-Heinz Gorges las das Gedicht "Gruß an die Heimat", vor, das Wilhelm Danker 1908 für seinen Heimatort geschrieben hat - eine Liebeserklärung an Schollene. Mit einem Glas Sekt wurde auf Frau Harke angestoßen. (Quelle: Volksstimme)

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