Schollene an der Havel
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Der Mond kocht

Neuwartensleben
1817 verkaufte der Graf von Wartensleben aus Schollene ein Landstück seines Besitztums am Rand der Klietzer Heide an 20 Familien. Diese stammten vornehmlich aus dem Westhavelland (Wassersuppe, Ferchesar ). Sie erhielten eine 5 ha große Parzelle und errichteten sich ihre Hofstelle, die durchschnittlich 100 m voneinander entfernt lag. Somit erstreckte sich das auch als "Fürstentümer" bezeichnete Dorf mit ehemals 6 Parzellen über 2 km entlang des Poltergrabens in Nord- Süd- Richtung.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang in Neuwartensleben


Viele Kolonisten arbeiteten hart auf dem Gut Nierow, später suchten sie Brot und Erwerb im Rittergut Mahlitz beim Herrn von Katte. Trotz des mühevollen Lebens auf dem kargen Sandboden bauten sie sich 1845 ihre eigene Schulstelle. 1897 jedoch wurde mit staatlichen Mitteln ein massives Schulhaus errichtet. 1945 waren alle 8 Jahrgänge in einem Raum untergebracht und wurden von Herrn Hermann Ehrecke unterrichtet. 1946/47 stieg die Zahl der Schüler auf 70 an, nachdem viele Flüchtlinge und Vertriebene in den Ort kamen. Der Unterricht mußte nun in Schichten durchgeführt werden. 1953 wurden die Schüler von der Zentralschule Schollene übernommen.

Neuwartensleben hatte auch eine eigene Wirtschaft mit einem Kolonialwarenladen.



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